Rehabilitationssport
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Wie können Sie Rehabilitationssport in Anspruch nehmen?

Es bestehen verschiedene Möglichkeiten und Modelle um Rehabilitationssport in unserem Hause in Anspruch zu nehmen: Rehasport regulär Rehasport+ (60 Min. und weitere Vorteile) Psychomotorik+ (90 Minuten - für Kleinkinder) Alle Modelle können auch als Selbstzahlerleistung in Anspruch genommen werden Was ist Rehabilitatiossport? Rehabilitationssport ist eine Nachsorge, welche in der Regel die weitere Genesung bei medizinischer Notwendigkeit vorantreiben soll. Rehasport wird demnach denjenigen verordnet, die sich bereits in ärztlicher/therapeutischer Behandlung befinden. Rehabilitationssport kommt zudem für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen in Betracht, um sie unter möglichst auf Dauer in die Gesellschaft und das Arbeitsleben einzugliedern. Ist nach einer Erkrankung oder auch aufgrund einer angeborenen Behinderung die physische Leistungsfähigkeit gefährdet, kann Rehasport dazu beitragen Akutphasen zu überbrücken und die Wiedereingliederung in den Alltag zu erleichtern. Die Verordnung von Rehabilitationssport Die Notwendigkeit von rehasportlichen Maßnahmen wird von dem behandelnden Arzt festgestellt. Befinden Patienten sich bei uns in physiotherapeutischer Betreuung erhalten diese Patienten durch uns Unterstützung. Wenn Bedarf für Rehabilitationssport aus physiotherapeutischer Sicht sinnvoll erscheint, wird dies im Therapiebericht für den Arzt festgehalten und dem Patienten werden die notwendigen Antragsformulare ausgehändigt.   Rehabilitationssport ist nach §44 des Sozialgesetzbuches (§44 SGB IX) eine Ergänzende Leistung, welche Ihnen zusteht und nicht verwehrt werden kann. Dennoch gilt es beim Stellen des Antrages einiges zu beachten. Laut dem Bundesversorgungsgesetz haben Beschädigte einen Anspruch auf Rehabilitationssport, um bei einer Wiedergewinnung oder den Erhalt der physischen Leistungsfähigkeit unterstützt zu werden. Behinderten, oder von Behinderungen bedrohte Menschen, wird Hilfe geboten, um auf Dauer eine Eingliederung in die Gesellschaft und in das Arbeitsleben zu ermöglichen. Hierbei geht es auch um die Förderung der psychischen Gesundheit und des Selbstwertgefühls. Sie besprechen mit Ihrem Arzt, welche rehasportlichen Maßnahmen für Sie geeignet sein können. Anschließend vermerkt Ihr Hausarzt oder Facharzt diese im Antrag für die Krankenkasse. Sie und Ihr Arzt sind am besten darüber informiert, welche Maßnahmen für Ihre Beschwerden passend sind und welche Ihnen einen schnelleren Weg zurück in den Alltag ermöglichen können. Die gemeinsame Besprechung ist deshalb wichtig, da hier explizit auf Ihre Bedürfnisse eingegangen werden kann. Nun ist es die Aufgabe des Arztes einen formgerechten Antrag für die Genehmigung der Kostenübernahme auszufüllen. Der Antrag muss folgende Informationen beinhalten: - Diagnose und Nebendiagnose, welche für den Behandlungsweg relevant sind (Ggf, auch ICD / ICF Code) - Schädigung der Körperfunktion / Gründe und Ziele der rehasportlichen Maßnahme - Die gewünschte Dauer des Rehabilitationssports - Empfehlungen zur geeigneten Art des Rehasports (Bei uns: Gymnastik) - Anzahl der Übungseinheiten (in der Regel 50 Einheiten) Die Genehmigung ist obligatorisch, für die erfolgreiche Übernahme der anfallenden Kosten sind jedoch die Einreichung des Antrags, sowie die formelle Bestätigung notwendig. Nach Erhalt der Genehmigung muss innerhalb von sechs Monaten mit dem Rehabilitationssport begonnen werden, ansonsten verliert der genehmigte Antrag seine Gültigkeit. Sollten die im ersten Antrag genehmigten Stunden aufgebraucht sein, die Beschwerden jedoch anhalten, so muss erneut ein Arzt aufgesucht und ein neuer Antrag gestellt werden. Dieser muss eine ausführliche Begründung dafür beinhalten, warum eine Verlängerung notwendig und unumgänglich ist. Auch hier kommt es erneut auf die formelle Richtigkeit des Antrags an, sowie die oben bereits genannten inhaltlichen Eckdaten. Grundsätzlich steht dem Patienten die Leistung solange zu, wie er auf die fachkundige Leitung angewiesen ist und die Hilfe zur Selbsthilfe noch nicht abgeschlossen ist. Um der Krankenkasse bei der richtigen Einschätzung der benötigten Anzahl an Einheiten zu unterstützen, ist es wichtig, dass das Ziel, sowie die schwere der Krankheit aus dem Antrag hervorgehen und der Arzt die empfohlene Dauer deutlich begründet. Bei den Richtwerten handelt es sich um eine Einschränkung der Maßnahmen, welche auf der einen Seite die Krankenkasse davor schützen soll, über den wirklichen Bedarf hinaus belastet zu werden, auf der anderen Seite dennoch sicher zu stellen, dass notwendige Leistungen dem Patienten gewährleistet werden. Krankheitsbilder verlaufen von Körper zu Körper unterschiedlich, weshalb es wichtig ist, die Maßnahmen zur Genesung individuell zu betrachten und so auch zu verordnen. Die gesetzliche Krankenversicherung (nach § 40 SGB V) genehmigt die Dauer des Rehabilitationssports danach, wie diese im Einzelfall notwendig, geeignet und wirtschaftlich ist. Die Richtwerte liegen bei 50 Übungseinheiten, welche auf 18 Monate verteilt werden. Bei Erkrankungen oder Behinderungen mit starker Beeinträchtigung oder mit Notwendigkeit komplexerer Übungen, erhöhen sich diese Werte auf 120 Einheiten in 36 Monaten. Um Sie auch nach den verordneten Maßnahmen bei Ihrer physischen Stabilität zu unterstützen, sowie Ihnen weiterhin Freude am Sport mitgeben zu können, bieten wir Ihnen auch nach einer abgeschlossenen Rehabilitationssportmaßnahme an sportlich aktiv zu bleiben. Nutzen Sie beispielweise die Möglichkeit Rehabilitationssport als Selbstzahler fortzuführen oder besuchen Sie eine unserer vielen anderen sportiven Gruppenangebote.
Häufig gestellte Fragen FAQ zum Rehasport in unserem Hause Rehasportteilnehmer Ärzte 
FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Rehabilitationssport in unserem Hause Fragen von Rehabilitationssportteilnehmern Was ist Ziel des Rehabilitationssports? Ziel des Rehabilitationssports ist, Ausdauer und Kraft zu stärken, Koordination und Flexibilität zu verbessern... und Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten... und in die Lage zu versetzen, langfristig selbstständig und eigenverantwortlich Bewegungstraining durchzuführen, z.B. durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe auf eigene Kosten. Was ist Rehabilitationssport? Rehasport beinhaltet eine ca. 45 minütige Gruppenveranstaltung und findet zu festen wöchentlichen Zeiten statt. Rehabilitationssport ist eine Sachleistung die durch die Krankenkasse als Kostenträger getragen wird. Rehasport kann mit Rehasport+ und Psychomotorik+ kombiniert werden. Was ist Rehabilitationssport+? Rehabilitationssport+ ist eine Sonderleistung die mit € 150,00 vom Teilnehmer selber zu tragen ist. Rehasport+ erfolgt im Anschluss an den Rehabilitationssport und beeinhaltet spezielle Dehn- und Kraftübungen. Kombiniert mit Rehabilitationssport beträgt die Dauer von Rehabilitationssport+ 60 Minuten (ohne Verwaltungstätigkeiten wie Unterschriften leisten etc.). Zudem erhalten Sie Unterstützung bei Beantragung oder Ablehnung von Rehabilitationssport. Ausfallgebühren werden zudem nicht berechnet. Außerdem können Sie die Flexwoche in Anspruch nehmen --> Die Teilnahme kann bei Bedarf auch an einem anderen Tag stattfinden. Was ist Psychomotorik+? Psychomotorik+ ist eine Sonderleistung speuiell für Kindergruppen die mit € 250,00 vom Teilnehmer selber zu tragen ist. PM+ erfolgt im Anschluss an den Rehabilitationssport und beeinhaltet ein spezielles Kindertraining zur förderung von Koordination und Selbstbewusstsein und sozialem Verhalten. Kombiniert mit Rehabilitationssport beträgt die Dauer von PM+ 90 Minuten (ohne Verwaltungstätigkeiten wie Unterschriften leisten etc.). Zudem erhalten Sie Unterstützung bei Beantragung oder Ablehnung von Rehabilitationssport. Ausfallgebühren werden zudem nicht berechnet. Außerdem können Sie die Flexwoche in Anspruch nehmen --> Die Teilnahme kann bei Bedarf auch an einem anderen Tag stattfinden. Was ist die Flexwoche? Sofern Sie einmal an einem Termin nicht teilnehmen können, haben Sie mit der Flexwoche die Möglichkeit den Termin an einem anderen Tag oder einer anderen Uhrzeit nachzuholen. Schichtdienst was nun? Kein Problem - Wenn Sie einen Schichtdienst nachkommen und nicht regelmäßig wöchentlich zum selben Termin erscheinen können, nutzen Sie bitte die Möglichkeit des Rehabilitationssport+ (kostenpflichtig). Sie werden dann als Springer in unserer Kursplanung geführt und erhalten verschiedene Zeiten zur Wahrnehmung an der Gruppe. Optimaler Weise setzen Sie sich kurzfristig mit uns in Verbindung und wir teilen Ihnen mit, wann noch ein Platz in einer Gruppe frei ist. Was kostet der Rehabilitationssport? Grundsätzlich ist durch die gesetzlichen Krankenkassen der Rehabilitationssport für ihre versicherten Teilnehmer als zuzahlungsfrei vorgesehen. Eine Vereinsmitgliedschaft wird jedoch empfohlen. Die Kosten für Rehabilitationssport+ betragen € 150,00 für eine Verordnung von 50 Einheiten. Die Kosten für Psychomotorik+ betragen € 250,00. Bei Abbruch innerhalb eines Jahres erfolgt eine Erstattung anteilmäßig. Wie lange findet Rehabilitationssport statt? In der Regel werden 50 Einheiten verordnet, die innerhalb von 18 Monaten durchgeführt werden sollen. Rehasport hat regelmäßig je verordneter Anzahl (1-3x) wöchentlich stattzufinden. In Ausnahmefällen können auch 120 Einheiten durchzuführen in 36 Monaten verordnet werden. Kann Rehabilitationssport in Einzeltherapie umgewandelt werden? Nein! Das ist nicht möglich. Für Einzelbehandlungen wird eine Verordnung durch den Hausarzt oder Facharzt benötigt. Was führt zum Ausschluss aus der Rehabilitationssportgruppe? Gruppenunfähig werden Teilnehmer unter anderem wegen nachfolgender Vergehen: Alkoholkonsum, sexuelle Belästigung, zu spätkommen, unregelmäßige Teilnahme. Darüber hinaus entscheidet der Therapeut ob jemand aufgrund seiner physiologischen und psychologischen in der Lage ist am Rehabilitationssport teilzunehmen (z.B. zu intensive Betreuung notwendig, Übungen zu schwer oder nicht durchführbar). Der Ausschluss kann mündlich während der Veranstaltung durch Berechtigte erteilt werden und wird dem Rehabilitationssportteilnehmer auch schriftlich mitgeteilt. Was ist die Gruppendokumentation? Die Gruppendokumentation ist ein internes Dokument zu Dokumentation besonderer Vorkommnisse und wird ausschließlich vom Übungsleiter (Therapeut) geführt. Wird der Rehabilitationssportabbruch gemeldet? Der Rehasportabbruch wird der gesetzlichen Krankenkasse und dem verordnenden Arzt mitgeteilt. Wann wird die Unterschrift geleistet? Die Unterschrift wird zum Kurs am tatsächlichen Termin geleistet. Kann ein Probetraining stattfinden? Nein. Ein Probetraining ist im Gesundheitswesen nicht vorgesehen (Es gibt auch keine Probebehandlung beim Arzt). Der Teilnehmer kann aber den Rehabilitationssport ganz normal starten, muss entsprechende Unterschriften leisten und kann jederzeit den Anbieter wechseln oder ganz aufhören. Wird eine Originalverordnung bei z.B. Abbruch an den Teilnehmer ausgehändigt? Nein! Diese wird für die Abrechnung benötigt. Es werden ausschließlich Kopien sowie eine Teilnahmebescheinigung auf Antrag ausgehändigt. Wann kann mit dem Rehabilitationssport begonnen werden? Mit dem Rehasport kann erst begonnen werden, wenn die Krankenkasse eine Kostenübernahme schriftlich auf dem Muster56 bestätigt hat. Hierbei ist das Genehmigungsdatum oder ggf. der Genehmigungszeitraum relevant. Dürfen Rehasportunterschriftenlisten vorausgefüllt werden? Nein! Datum und Unterschrift sind am entsprechenden Tag zu leisten. Dürfen Kinder die Rehasportunterschriftenliste unterschreiben? Ja, sobald sie verstehen, was sie unterschreiben. In der Regel ab 10 Jahren. Dürfen Unterschriftenlisten herausgegeben werden, damit der Teilnehmer diese Zuhause (z.B. mit Brille unterschreibt?) Nein! Die Unterschriftenlisten werden nicht herausgeben. Betroffene werden bei Bedarf gerne von unserem Fachpersonal betreut. Wie erhalten Sie die Unterschriftenlisten zum unterschreiben? Die Unterschriftenliste wird von entsprechendem Fachpersonal an die Teilnehmer ausgegeben. Wie ist mit Informationen während eines Kurses umzugehen? Die Teilnehmer sollen verwaltungstechnische Fragen an unserem Empfang stellen. So wird sichergestellt, dass diese auch entsprechend bearbeitet werden und der entsprechende Datenschutz gewährleistet ist. Was passiert, wenn Gruppentermine versäumt bzw. geplant nicht wahrgenommen werden können? Terminausfälle sind schnellstmöglich mitzuteilen. Wenn ein Termin versäumt wird ist das bei einmaligem Vorkommnis nicht dramatisch. Unter Rehasport+ und Psychomotorik+ entstehen Ihnen keine Kosten. Nicht abgemeldete Rehasportgruppentermine werden privat in Rechnung gestellt. Unregelmäßige Teilnahme führt zum Ausschluss aus der Gruppe. Im Falle von Urlaub oder krankheitsbedingtem Ausfall, bitten wir um Mitteilung über die voraussichtliche Dauer der Nichtteilnahme. Was ist zum Rehasport mitzubringen? Rehasport erfolgt in unseren eigenen Gruppenräumen, welche mit Mattenboden und Spiegelwand ausgestattet sind. Sie haben die Möglichkeit sich in unseren Umkleideräumen getrennt von Mann und Frau umzukleiden. Duschen stehen nicht zur Verfügung. Zum Rehabilitationssport sollten Sie etwas zu trinken und ein Handtuch als Unterlage mitbringen. Übungsmaterial wird von der Praxis zur Verfügung gestellt. Krankheit, Was nun? Sofern Sie an einer ansteckenden Erkrankung leiden, bitten wir um Mitteilung und Nichtteilnahme an der Gruppe. Sofern es sich um physische Leiden handelt (keine Brüche etc.) kann Rehabilitationssport helfen diese zu lindern. Die Problematik sollte vor Gruppenteilnahme abgestimmt werden, bzw. dem Gruppenleiter zu Beginn der Einheit mitgeteilt werden.
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